Er war selbst ein Meister der gefürchteten Freistoßraketen – und in einem Interview mit „Goal“ von 2017 nannte er seine persönliche Top 3. Statt der üblichen Verdächtigen rückte der 125-fache Nationalspieler andere Künstler in den Fokus.
David Beckham
Mit ihm teilte Carlos vier Jahre bei Real Madrid das Feld – und war tief beeindruckt: „Ich habe genau beobachtet, wie er schießt. Seine Technik ist beeindruckend. Er kann den Ball platzieren, wo er will – sogar besser als ich.“
Beckham traf in seiner Karriere 65-mal per Freistoß – und wurde zum Inbegriff des ruhenden Balls.
Zinedine Zidane
Auch Zidane, ebenfalls ein ehemaliger Real-Kollege, schaffte es auf die Liste – obwohl er „nur“ 31 Freistoßtreffer verzeichnen konnte. Carlos: „Ein Genie bei ruhenden Bällen.“
Zidane war oft nicht der etatmäßige Schütze, doch wenn er antrat, war Präzision garantiert. Besonders unvergessen: sein Freistoß gegen England bei der EM 2004, der die französische Aufholjagd einläutete.
Diego Maradona
Der Dritte im Bunde: Diego Armando Maradona. Der Argentinier traf 62-mal per Freistoß und gilt für Carlos – wie für viele aus seiner Generation – als der Größte aller Zeiten.
Nicht nur Messi (63 Freistoßtore) und Ronaldo (61) fehlen – auch Legenden wie Pelé (70) und Juninho Pernambucano, der mit 77 Freistoßtoren Rekordhalter ist, bleiben für Carlos außen vor.